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Der Messerkampf ist in den philippinischen Kampfkünsten stark entwickelt, wo man eine besonders große Auswahl an verschiedenen Stilen finden kann. Dafür gibt es eine logische Erklärung. Eskrima wurde ursprünglich auf dem Schlachtfeld entwickelt und enthält darum einige sehr realistische Aspekte.Das ist auch der Grund für den hoch entwickelten Messerkampf, schließlich ist es immer besser, sich mit einer Waffe zu verteidigen, wenn man unerwartet angegriffen wird. Selbst wenn diese Waffe ein Messer ist.

Das Training beginnt mit Abwehrtechniken gegen verschiedene Messerangriffe. Viele Block-und Abwehrtechniken werden auf vier Arten trainiert: einfaches, doppeltes und mehrfaches Stechen und Schneiden.Die Gegenangriffe werden immer gleichzeitig ausgeführt. Ausgefeiltere Abwehrtechniken enthalten auch Hebel, Entwaffnungen und Handkontrolle sowie das Umleiten der gegnerischen Waffe. Das fortgeschrittene Training besteht aus einer Vielzahl von Abwehr-, Angriffs- und Gegenangriffstechniken in den verschiedensten Kombinationen und mit ständiger Handkontrolle und Umleiten der gegnerischen Angriffshand, wobei beide Gegner mit dem Messer bewaffnet sind.

Jeder Kampfsportler, der sich als umfassender Kämpfer sehen will, muss auch die Handhabung eines Messers beherrschen. Die Fähigkeit mit einem Messer umzugehen, lehrt einem auch, sich gegen eine solche Waffe zu wehren. Das World Knife Fighting System (WKFS), unter Leitung des Holländers Frans Stroeven, Präsident Doce Pares Eskrima Europa und Begründer des World Knife Fighting Systems, bietet sehr realitätsnahe Trainingsmethoden. Das richtige Verhalten bei einer Konfrontation mit einem Messer steht bei uns im Vordergrund. Daher wird hauptsächlich  auf die Verteidigung gegen Messerangriffe eingegangen. Das Trainieren von Drills verbessert dabei die Koordination sowie das Blocken, Weiterleiten und das Kontrollieren des gegnerischen Angriffs.

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